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AutoCult Heylandt Höllenhund Raketenauto (Deutschland) "Berlin Tempelhof 1931"

Edition Rennsport

Produktinformationen zu AutoCult Heylandt Höllenhund Raketenauto (Deutschland) "Berlin Tempelhof 1931"


Über das Original


Die Rakete für die Straße

Der Name Max Valier ist in der Raketenszene eine bekannte Größe, denn der 1895 in Bozen Geborene gilt als treibende Kraft in der Raketenforschung und hier vor allem in Bezug auf die Forschung zum Flüssigkeits-Raketenmotor. Im Januar 1930 bezog der mittlerweile 35jährige Max Valier eine Werkstätte im Unternehmen Heylandt. Als Testfahrzeug griff er dabei auf ein Auto zurück, das nicht nach optischen und technischen Gesichtspunkten konzipiert war, sondern nur für einem möglichst raschen Vortrieb und eine hohe Geschwindigkeit.

Am 17. April 1930 startete er zum ersten Mal einen Wagen mit Flüssigkeitsraketenantrieb, doch am 17. Mai 1930 verunglückte der Forscher tödlich.

Mit dem Tod des Pioniers versuchte Walter Riedel zusammen mit den Heylandt-Ingenieuren Alfons Pietsch und Arthur Rudolph den Flüssiggasmotor weiterzuentwickeln und das Team schuf ein weiteres Raketenauto, das den Kosenamen `Höllenhund` bekam. Im Mai 1931 unternahm ein Testfahrer auf dem Flughafen Tempelhof erste Fahrten. Der komplette Antrieb wurde mit einem Holzgerüst verschalt und darüber eine Blechkarosse gestülpt wurde, die auch an allen vier Rädern Windabweiser vorsah. Über die Erfolge des an der Front großflächig mit dem Firmenschriftzug Heylandt versehenen, sehr lauten Raketenwagens ist nichts überliefert, vermutlich blieb es auch bei dem einzigen Testlauf im Mai 1931. Weitere automobile Aktivitäten aus dem Berliner Werk sind nicht bekannt, stattdessen traten die Militärs an das Werk heran, erkannten das große Potential des Raketenantriebs und entwickelten ihn weiter für ihre eigenen (vernichtenden) Zwecke.

Fahrzeughersteller: Heylandt
Maßstab: 1:43
Produktionsjahr: 2026
Verpackung: Kunststoffvitrine
Material: Resin
Auflage: 333 Stück einzeln durchnummeriert
Farbe: weiß/schwarz, innen schwarz
Hersteller: AutoCult
Kinderwarnung